Menschenrechte in Zeiten des Terrors - auf dem Weg in einen präventiven Sicherheitsstaat?!
Dr. Ralf Gössner
Vizepräsident der “Internationalen Liga für Menschenrechte”
Der staatliche „Antiterrorkampf“ stellt sich immer mehr als ein enormes
Umorientierungs-, Umerziehungs- und Umgestaltungsprogramm heraus. Es
geht anscheinend um ein Programm der Demontage hergebrachter Grund-
sätze des Völkerrechts, der Menschen- und Bürgerrechte und des liberal-demokratischen Rechtsstaates. Ist dieser Prozess der Entgrenzung staatlicher Macht, der Militarisierung der „Inneren Sicherheit“, der Zentralisierung und Vernetzung aller Sicherheitsbehörden noch aufzuhalten und welche Möglichkeiten der bürgerrechtlichen Gegenwehr verbleiben?
Der Rechtsanwalt und Publizist, Rolf Gössner, verfolgt diese verhängnisvolle Entwicklung seit vielen Jahren und in zahlreichen Artikeln und Büchern – zuletzt in: „Menschenrechte in Zeiten des Terrors“. Darin deckt er die oft skandalösen Kollateralschäden des staatlichen Antiterrorkampfes an der „Heimatfront“ auf und zieht kritisch Bilanz darüber, was sich seit dem 11.9.2001 im Namen der Freiheit und Sicherheit hierzulande verändert hat und wohin die Reise geht.
EW-Gebäude Raum 15/111
Mittwoch 29.04, 19:00 Uhr
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